Mit dem bAV-Nettorechner den ungefähren Nettoaufwand einer Entgeltumwandlung einschätzen: Bruttobeitrag, Steuer, Sozialversicherung und Arbeitgeberzuschuss verständlich einordnen.
bAV-Nettorechner 2026: Nettoaufwand der Entgeltumwandlung berechnen
Ein Euro in die Entgeltumwandlung kostet Sie netto deutlich weniger als einen Euro. Dieser Rechner zeigt Ihnen, was nach Steuer- und Sozialabgaben-Ersparnis und Arbeitgeberzuschuss tatsächlich von Ihrem Netto übrig bleibt — was bis zur Rente daraus werden kann — und ob sich die bAV in Ihrer Konstellation grundsätzlich eignet.
Ihre Angaben
Ihr Ergebnis
Vereinfachte Schätzung — kein vollständiger Lohnsteuerrechner. Steuer nach Einkommensteuertarif 2026 (§ 32a EStG), Sozialversicherungs- und Beitragswerte 2026. Steuerklasse, Kinderfreibeträge, weitere Einkünfte und individuelle Krankenkassenbeiträge können das Ergebnis verschieben. Hochrechnung vor Kosten, Steuern, Sozialabgaben und Rentenfaktoren — eine Orientierung, kein Angebot. Ersetzt keine Lohnabrechnung, Steuer- oder bAV-Beratung.
Was kostet eine Entgeltumwandlung netto?
Deutlich weniger als der Bruttobeitrag. Weil die Entgeltumwandlung das steuer- und sozialabgabenpflichtige Brutto senkt, sparen Sie Steuern und Sozialabgaben — und erhalten zusätzlich den gesetzlichen Arbeitgeberzuschuss. In typischen Konstellationen liegt der echte Netto-Aufwand bei rund der Hälfte dessen, was im Vertrag landet. Den genauen Wert für Ihre Situation zeigt der Rechner oben.
Wie der Rechner rechnet
Der Rechner bildet die wichtigsten Effekte einer Entgeltumwandlung ab — transparent und mit den aktuellen Werten für 2026:
- Steuerersparnis: über den Einkommensteuertarif 2026 (§ 32a EStG) wird Ihr persönlicher Grenzsteuersatz aus dem Brutto geschätzt — steuerfrei sind Beiträge bis 676 € pro Monat (8 % der Renten-Beitragsbemessungsgrenze).
- Sozialabgaben-Ersparnis: sozialabgabenfrei bis 338 € pro Monat (4 %), begrenzt durch die Beitragsbemessungsgrenzen (Rente 8.450 €, Kranken 5.812,50 € pro Monat). Bei PKV entfällt die Kranken-/Pflege-Ersparnis.
- Arbeitgeberzuschuss: standardmäßig 15 % (gesetzliche Pflicht nach § 1a BetrAVG), im Rechner anpassbar — viele Arbeitgeber zahlen mehr.
- Eignungs-Ampel: ordnet Ihre Konstellation ein (Zuschuss, GKV/PKV, Einkommen zur Beitragsbemessungsgrenze, Laufzeit).
- Hochrechnung: der monatliche Vertragsbeitrag wird bis zum 67. Lebensjahr in drei Szenarien verzinst — eine Orientierung, kein garantierter Wert.
Warum dieser Rechner nur der erste Schritt ist
Der Rechner zeigt den Nettoeffekt der Entgeltumwandlung. Er beantwortet aber nicht automatisch, ob der angebotene bAV-Vertrag gut ist. Dafür gehören zusätzlich auf den Prüfstand: Vertragskosten, garantierter Rentenfaktor, Höhe des Arbeitgeberzuschusses, Fonds- und Anlagestruktur, die Flexibilität bei einem Arbeitgeberwechsel sowie die spätere Steuer- und Krankenkassenbelastung.
- Wissenschaftliche Mitarbeiter & Doktoranden: Bei befristeten Verträgen oder geplantem Arbeitgeberwechsel zählt, wie flexibel der Vertrag fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden kann.
- Ärzte: Hier gehört zusätzlich das ärztliche Versorgungswerk in die Gesamtbetrachtung.
- Beamte & Professoren: bAV nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenspiel mit Beamtenversorgung, VBL und privater Vorsorge.
Meine Einschätzung als Versicherungsmakler
Ein guter Netto-Hebel ist noch kein guter Vertrag
Der Rechner zeigt den steuerlichen Hebel — und der ist real. Aber er sagt nichts über die Qualität des angebotenen Tarifs: Abschluss- und Verwaltungskosten, garantierter Rentenfaktor, Flexibilität bei Jobwechsel. Genau dort entscheidet sich, ob aus dem Hebel am Ende auch eine gute Rente wird.
Mein Rat: Nutzen Sie den Rechner für die Größenordnung. Bevor Sie unterschreiben, lassen Sie den konkreten Tarif gegen die Alternativen rechnen — ETF-Sparplan, private Police und die spätere Krankenkassen- und Steuerlast. Ich mache das ungebunden, nicht produktgetrieben.
Jan Pohl · Versicherungsmakler in Aachen · ungebunden
Ihren konkreten Tarif prüfen lassen
Der Rechner gibt die Größenordnung. Ich rechne Ihren tatsächlichen Vertrag durch — Kosten, Rentenfaktor, Zuschuss und Vergleich gegen die Alternativen.
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FAQ zum bAV-Nettorechner
Wie genau ist der bAV-Nettorechner?
Er liefert eine fundierte Schätzung auf Basis des Einkommensteuertarifs 2026 und der aktuellen Sozialversicherungswerte. Der persönliche Steuersatz wird aus dem Bruttogehalt abgeleitet. Faktoren wie weitere Einkünfte, Freibeträge oder die genaue Lohnsteuerberechnung können das Ergebnis im Einzelfall verschieben.
Warum ist mein Netto-Aufwand kleiner als der Beitrag?
Weil die Entgeltumwandlung aus dem Brutto gezahlt wird: Sie sparen Steuern und — bis zur Freigrenze — Sozialabgaben. Zusammen mit dem Arbeitgeberzuschuss fließt deutlich mehr in den Vertrag, als Sie netto aufwenden.
Warum spare ich mit PKV weniger?
Privat Krankenversicherte zahlen einen festen Beitrag, der nicht vom Bruttogehalt abhängt. Eine Entgeltumwandlung senkt daher die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nicht — die Ersparnis beschränkt sich auf Steuern sowie Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Berücksichtigt der Rechner die spätere Steuer und Krankenkasse?
Nein. Die Hochrechnung zeigt das Vertragsguthaben vor der Auszahlphase. In der Rente wird die Betriebsrente nachgelagert versteuert und ist bei gesetzlich Versicherten beitragspflichtig. Diese Belastung gehört in die Gesamtbewertung — dafür rechnen wir Ihren konkreten Fall durch.
Welcher Umwandlungsbetrag ist sinnvoll?
Steuerlich gefördert sind Beiträge bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze, sozialabgabenfrei bis 4 %. Wie viel für Sie sinnvoll ist, hängt von Einkommen, Zuschuss und Sparzielen ab — der Rechner zeigt die Wirkung verschiedener Beträge sofort.
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