BU-Rechner: Versorgungslücke im Ernstfall berechnen

BU Rechner 2026: Versorgungslücke berechnen | PKV, Beamte, Ärzte
BU Rechner für Akademiker, Ärzte und Beamte

Wie groß ist Ihre BU-Lücke wirklich?

Nicht die nominelle BU-Rente entscheidet, sondern das, was im Leistungsfall nach Steuer, Krankenversicherung und Strukturverlusten real übrig bleibt.

Schneller Diagnose-Einstieg In unter einer Minute sehen Sie, ob Ihre aktuelle BU-Rente grob passt oder eine spürbare Unterdeckung besteht.
Vertiefte Modellrechnung Der Profi-Rechner berücksichtigt PKV, GKV, KVdR, Versorgungswerk, Beamtenstatus und Altersvorsorge-Schock.
Für komplexe Fälle gemacht Relevant für Ärzte, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren, Ingenieure, Beamte und andere akademische Berufe.
Keine reine Marketing-Zahl Sie sehen eine belastbare Größenordnung für Ihre Versorgungslücke im Ernstfall.
Interaktive Analyse

BU-Rechner: Versorgungslücke im Ernstfall berechnen

Der Quickcheck liefert eine erste Einschätzung. Der Profi-Rechner modelliert die reale Versorgungssituation deutlich genauer.

Schnell-Check

Wie groß ist Ihre BU-Lücke?

Drei Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Die Werte werden automatisch in den Profi-Rechner übernommen.


Profi-Rechner

Vertiefte Modellrechnung

Profil wählen, Daten eingeben. Der Rechner modelliert Steuer, KV-Status, Versorgungswerk, Beamtenlogik und Altersvorsorge-Schock mit Näherungswerten. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Profil
Basisdaten
Üblich: 70–90 % des Netto. Für Akademiker mit hohen Fixkosten empfohlen: mindestens 80 %.
Krankenversicherung im Leistungsfall
PKV: Im BU-Fall entfällt der AG-Anteil. Den vollen Beitrag eintragen.
Private BU-Rente
Bei Akademikern im Leistungsfall häufig 30–42 %. Bei Schicht 3 nur auf den Ertragsanteil.
Weitere anrechenbare Leistungen
Achtung: Einige BU-Tarife enthalten Anrechnungsklauseln.
Nur tatsächlich im BU-Fall verfügbare Netto-Leistungen eintragen.
Altersvorsorge-Schock
Zeigt, wie viel mehr Kapital Sie real benötigen.

Ihre Modellrechnung

Ziel-Netto im Leistungsfall-
BU-Rente netto-
Sonstige Netto-Leistungen-
Abzug KV/PV-
Verfügbar gesamt -
AbgedecktLücke
Monatliche Netto-Lücke
-
Steuer auf BU-Rente-
-
Brutto-Aufstockung (Orientierungswert)-
Näherung auf Basis pauschaler Abzugsquote.
Altersvorsorge-Schock
Fehlendes Kapital bis Rente-
Fehlbetrag nach BU-Ende bis Ruhestand-
Spätere Rentenminderung mtl.-

Diese Modellrechnung zeigt eine erste Größenordnung auf Basis von Näherungswerten. Im Beratungsgespräch werden individuelle Faktoren vertieft geprüft.

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Rechengrundlagen als Modellnäherung: Ertragsanteil, KV-Logik, Versorgungswerk-, Beamten- und Vorsorgeeffekte. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Einordnung

Was der BU-Rechner tatsächlich zeigt

Der Rechner bildet nicht nur eine einfache Differenz zwischen Einkommen und BU-Rente ab. Er modelliert die reale Versorgungssituation im Leistungsfall näherungsweise.

Berücksichtigte Faktoren

  • Steuerlogik nach Schicht 1, Schicht 3 und bAV
  • PKV, freiwillige GKV, KVdR und Beihilfe
  • Versorgungswerk bei Ärzten und Kammerberufen
  • Beamtenstatus und Mindestversorgungslogik
  • Wegfall von Sparrate, Arbeitgeberzuschuss und Vorsorgebeiträgen

Was das Ergebnis für Sie bedeutet

Sie sehen eine realistische Größenordnung dafür, wie hoch Ihr Netto im Leistungsfall tatsächlich wäre und welche Lücke daraus entsteht.

Genau diese Lücke entscheidet darüber, ob Ihre bestehende Absicherung tragfähig ist oder eine strukturelle Unterdeckung vorliegt.

Typische Fehlannahmen

Warum die BU-Lücke oft größer ist als erwartet

In der Praxis wird die Versorgungslage im BU-Fall meist zu optimistisch eingeschätzt. Vor allem bei Akademikern mit PKV, Beamtenstatus oder Versorgungswerk entstehen typische Denkfehler.

„Meine BU-Rente reicht doch“

Häufig werden Steuer, Krankenversicherung und wegfallende Arbeitgeberanteile nicht mitgerechnet. Dadurch wirkt die Absicherung auf dem Papier deutlich stärker als in der Realität.

PKV wird systematisch unterschätzt

Im BU-Fall entfällt der Arbeitgeberanteil. Der volle PKV-Beitrag läuft weiter. Das reduziert das verfügbare Netto spürbar.

PKV im BU-Fall richtig einordnen

Versorgungswerk ersetzt keine private BU

Gerade bei Ärzten hängen Leistungen häufig an engen Voraussetzungen. Ohne konservative Kalkulation wird die echte Lücke unterschätzt.

Absicherung nach der Approbation vertiefen

Beamtenversorgung wird überschätzt

Auf Widerruf oder in kurzer Probezeit besteht oft kein belastbarer Schutz. Der Unterschied zwischen früher Probezeit und Lebenszeit ist erheblich.

Beihilfe und Absicherung für Beamte in NRW

Der Rechner zeigt die Größenordnung. Die Beratung klärt die Vertragsrealität.

Entscheidend sind nicht nur Rechenwerte, sondern auch DU-Klauseln, Anrechnungsklauseln, Nachversicherung, Gesundheitsangaben und die konkrete Struktur Ihrer Krankenversicherung.

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Welche Seite jetzt für Sie relevant ist

Der Rechner ist der Einstieg. Die nächste sinnvolle Seite hängt davon ab, ob Ihr Fall primär BU, PKV, Versorgungswerk, Dienstunfähigkeit oder Risikovoranfrage betrifft.

FAQ

Häufige Fragen zum BU-Rechner

Wie genau ist der BU-Rechner?

Der Rechner arbeitet mit realitätsnahen Näherungen und berücksichtigt Steuern, Krankenversicherung und Versorgungslogik. Er ersetzt jedoch keine individuelle Beratung.

Welche BU-Rente ist sinnvoll?

Für Akademiker sind typischerweise 70 bis 90 Prozent des Nettoeinkommens sinnvoll. Die passende Höhe hängt von Fixkosten, PKV-Status, Vorsorge und beruflicher Struktur ab.

Warum ist die Versorgungslücke oft größer als erwartet?

Weil Steuerabzüge, Krankenversicherungsbeiträge und wegfallende Arbeitgeberleistungen im BU-Fall häufig unterschätzt werden. Genau deshalb unterscheidet sich die reale Lücke oft deutlich von der nominellen BU-Rente.

Autor

Jan Pohl – Versicherungsmakler in Aachen. Unabhängiger Versicherungsmakler mit Spezialisierung auf Ärzte, Wissenschaftler und Beamte. Registriert im Vermittlerregister nach §34d GewO (Nr. D-6LQ8-VHMG3-85).

Hinweis

Diese Seite dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Tarifberatung. Die Modellrechnung zeigt belastbare Größenordnungen, nicht die abschließende Vertragsprüfung.