PKV Beratung online: Der PKV-Check zum Selbstdurchlaufen

Die PKV Beratung online führt Sie in sieben Modulen durch die Leistungsklauseln der privaten Krankenvollversicherung – anonym, ohne Kontaktdaten und ohne Anruf.

PKV-Check · 7 Module · ohne Anruf

PKV Beratung online: Der Check, den Sie selbst durchlaufen

Sie sehen in sieben kurzen Modulen, worin sich Tarife in der privaten Krankenversicherung wirklich unterscheiden – Arztrechnung, Zahn, Ausland, Hilfsmittel, Psychotherapie, Transport. Am Ende steht Ihr Bedarfsprofil und, wenn Sie wollen, die fertige Risikovoranfrage. Der erste Kontakt mit mir findet erst danach statt.

7 Themenmodule ca. 25 Minuten keine Registrierung keine Gesundheitsdaten in diesem Tool

Kurz gefasst: Der PKV-Check ist eine Selbstberatungsstrecke für die private Krankenvollversicherung: Sieben Module erklären je eine Leistungsklausel und das dahinterliegende Kostenrisiko – von der Überschreitung des GOÄ-Regelhöchstsatzes (2,3-fach) bis zum Krankenrücktransport aus dem Ausland. Sie gewichten jedes Thema selbst und erhalten daraus ein Bedarfsprofil, das Sie in die anonyme Risikovoranfrage mitnehmen können.

Der Check erhebt keine Gesundheitsdaten. Diagnosen werden ausschließlich im separaten Risikovoranfrage-Tool erfasst, das lokal in Ihrem Browser arbeitet.

Was ist die PKV Beratung online – und was ersetzt sie nicht?

Die PKV Beratung online ist der Teil der Beratung, den Sie ohne mich erledigen können: das Verstehen. Sie lernen die Klauseln kennen, die in einem Tarifvergleich den Unterschied machen, und entscheiden, welche davon für Sie Gewicht haben. Was sie nicht ersetzt: die Tarifauswahl, die Prüfung Ihrer Versicherbarkeit und die Beratungsdokumentation. Diese Schritte bleiben bei mir – und sie sind erst sinnvoll, wenn Sie wissen, worauf Sie Wert legen.

Sie wollen das nicht allein durchgehen? Das ist kein Umweg, sondern der zweite Weg – jederzeit, aus jedem Abschnitt heraus.

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Ihre Ausgangslage: Wo stehen Sie?

Die PKV stellt sich für einen Oberarzt anders dar als für eine Doktorandin oder eine verbeamtete Lehrkraft. Wählen Sie Ihre Situation – der Check blendet danach die Module ein, die für Sie zählen, und lässt die anderen weg.

So läuft der Check ab

Fünf Etappen. Sie können jede davon abbrechen und zum Telefon greifen – nichts davon ist ein Trichter, aus dem man nicht mehr herauskommt.

12345 Ausgangslage7 ModuleBedarfsprofilRisikovoranfrageAngebot Berufsgruppe Klausel + Kostenrisiko Ihre Gewichtung anonym, lokal dann sprechen wir Ausstieg zum Gespräch in jeder Etappe möglich

Was der Avatar tut

Er erklärt pro Modul eine Klausel und rechnet vor, was sie kostet, wenn sie fehlt. Er stellt keine Gesundheitsfragen, speichert keine Diagnosen und verkauft keinen Tarif.

Was Sie tun

Nach jedem Modul gewichten Sie das Thema in drei Stufen. Diese Gewichtung ist Ihr Bedarfsprofil – und später die Grundlage dafür, welche Tarife ich Ihnen überhaupt vorlege.

Was danach passiert

Sie nehmen Ihr Profil mit in die anonyme Risikovoranfrage. Erst wenn Sie das Angebot anfordern, kommt der Mensch ins Spiel.

Die sieben Module

Jedes Modul dauert ein bis zwei Minuten. Es zeigt eine Klausel, die in fast jedem Tarifvergleich auftaucht, und die Summe, die daran hängt. Danach gewichten Sie das Thema. Wenn Ihnen ein Modul nichts sagt, überspringen Sie es – es fehlt dann nur in Ihrem Profil.

Modul 1

PKV oder GKV – zwei Systeme, zwei Logiken

Avatar-Modul 1
Der interaktive Avatar wird von einem externen Anbieter geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an diesen Anbieter übertragen.

Platzhalter: Sobald der Avatar-Anbieter feststeht, wird die Einbettungs-URL im Attribut data-src eingetragen. Ohne Klick auf „Avatar laden“ wird nichts an Dritte übertragen.

Die gesetzliche Krankenversicherung finanziert sich im Umlageverfahren: Ihr Beitrag richtet sich nach Ihrem Einkommen, nicht nach Ihrem Gesundheitszustand. Die private Krankenversicherung kalkuliert nach dem Äquivalenzprinzip: Ihr Beitrag richtet sich nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und dem Leistungsumfang, den Sie wählen. Genau deshalb entscheidet die Tarifauswahl in der PKV über Ihre Versorgung – und nicht die Kasse.

Zwei Folgen davon werden regelmäßig unterschätzt: Kinder sind in der PKV nicht beitragsfrei mitversichert, sondern brauchen einen eigenen Vertrag. Und die vereinbarten Leistungen sind vertraglich zugesichert – was drin steht, bleibt drin, aber was fehlt, lässt sich später nicht ohne neue Gesundheitsprüfung nachholen.

Das Kostenrisiko: Der Arbeitgeber beteiligt sich an Ihrem PKV-Beitrag, aber gedeckelt – höchstens mit 508,59 im Monat. Alles darüber tragen Sie allein. Wer den Tarif nur nach dem Einstiegsbeitrag wählt, spürt das nicht sofort, sondern in dem Moment, in dem er die Leistung braucht.

Ihr Punkt: Solange Sie unter der Versicherungspflichtgrenze verdienen, steht Ihnen die PKV als Angestellte oder Angestellter gar nicht offen. Und der Weg zurück in die GKV ist ab 55 praktisch verschlossen. Details dazu auf der Seite Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung.
Ihr Punkt: Als angestellte Ärztin oder angestellter Arzt liegen Sie meist von Beginn an über der Grenze, als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt haben Sie die Wahl ohnehin. Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern welcher Leistungsumfang – Sie wissen aus dem Alltag, was ein schwacher Tarif bedeutet.
Ihr Punkt: Für Sie ist die GKV die teure Variante, weil der Dienstherr sich dort nicht beteiligt. In der PKV versichern Sie nur die Restkosten zur Beihilfe – der Prozentsatz Ihres Tarifs muss exakt zu Ihrem Bemessungssatz passen, sonst entsteht eine Lücke.

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Modul 2größter Hebel

Arztkosten in Deutschland: der GOÄ-Satz entscheidet

Avatar-Modul 2
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Was ein Arzt Privatpatienten berechnen darf, regelt die GOÄ. Sie gibt einen Rahmen vor: Der Regelhöchstsatz für persönliche ärztliche Leistungen liegt beim 2,3-fachen Satz. Mit schriftlicher Begründung darf der Arzt bis zum 3,5-fachen Satz gehen – bei schwierigen Eingriffen und aufwendiger Diagnostik ist das die Regel, nicht die Ausnahme. Darüber hinaus geht es nur mit einer Honorarvereinbarung nach § 2 GOÄ.

Der entscheidende Satz im Tarifwerk lautet sinngemäß: „Erstattet werden Aufwendungen bis zu den Höchstsätzen der GOÄ.“ Oder eben: „… auch darüber hinaus, soweit medizinisch notwendig.“ Schwächere Tarife stoppen beim 2,3-fachen. Die Differenz zahlen Sie.

Das Kostenrisiko: Eine Operation, die der Operateur mit dem 3,5-fachen Satz abrechnet, ergibt eine Rechnung von 4.200 Euro. Ein Tarif, der nur bis zum 2,3-fachen Satz erstattet, zahlt davon 2.760 Euro. 1.440 Euro bleiben bei Ihnen – pro Eingriff, nicht pro Jahr.

Ihr Punkt: Bei Standardbehandlungen fällt das nie auf. Es fällt genau dann auf, wenn Sie einen Spezialisten brauchen – und der rechnet fast nie zum Regelsatz ab.
Ihr Punkt: Sie schreiben diese Rechnungen selbst. Achten Sie darauf, ob Ihr Tarif Honorarvereinbarungen nach § 2 GOÄ überhaupt erstattet – sonst zahlen Sie bei einem Kollegen mit Chefarztvertrag drauf.
Ihr Punkt: Die Beihilfe erstattet in der Regel nur bis zum Regelhöchstsatz. Überschreitungen trägt Ihr Restkostentarif – wenn er es denn tut. Ein Tarif, der hier dem Beihilferecht folgt, lässt Sie auf der Differenz sitzen.

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Modul 3

Arztkosten im Ausland: zwei Klauseln, die alles entscheiden

Avatar-Modul 3
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Erste Klausel: die Höhe. Manche Tarife erstatten im Ausland nur bis zu dem Betrag, der für dieselbe Behandlung in Deutschland üblich wäre. In Belgien und den Niederlanden fällt das kaum ins Gewicht. In den USA trennt genau dieser Halbsatz eine gedeckte Behandlung von einer Rechnung, die eine Familie ruiniert.

Zweite Klausel: die Dauer. Innerhalb Europas gilt der Schutz meist zeitlich unbegrenzt. Außerhalb Europas endet er in vielen Tarifen nach einem Monat – gute Tarife verlängern auf sechs Monate oder mehr. Für einen Forschungsaufenthalt, ein Sabbatical oder eine Gastprofessur ist das die entscheidende Zeile.

Und dann der Rücktransport. Der Unterschied liegt in zwei Worten: „medizinisch notwendig“ oder „medizinisch sinnvoll und vertretbar“.

Das Kostenrisiko: Ein Ambulanzflug aus Nordamerika bewegt sich im fünfstelligen Bereich. Ob Sie ihn selbst zahlen, hängt an einem einzigen Wort im Bedingungswerk – nicht am Beitrag, den Sie monatlich überweisen.

Ihr Punkt: Konferenzen, Forschungsaufenthalte, Feldarbeit. Wenn Sie regelmäßig länger als vier Wochen außerhalb Europas sind, ist dieses Modul für Sie kein Nebenschauplatz. Wer in Aachen wohnt und in Belgien oder den Niederlanden arbeitet, hat eine eigene Konstellation – die besprechen wir separat.
Ihr Punkt: Kongresse und Hospitationen im Ausland sind Berufsalltag. Prüfen Sie zusätzlich, ob berufliche Auslandsaufenthalte überhaupt vom Schutz umfasst sind – manche Tarife sprechen ausdrücklich nur von Urlaubsreisen.
Ihr Punkt: Die Beihilfe erstattet Auslandsbehandlungen grundsätzlich nur bis zur Höhe der Kosten, die in Deutschland angefallen wären. Ihr Restkostentarif muss diese Lücke schließen – sonst tragen Sie bei einer Behandlung in Übersee den weitaus größeren Teil selbst.

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Modul 4größter Hebel

Zahnleistungen: Prozentsatz, Staffel, Sublimit

Avatar-Modul 4
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Zahn ist der Bereich, in dem Tarife am weitesten auseinanderliegen – und in dem am häufigsten gekürzt wird, um den Beitrag zu drücken. Drei Größen müssen Sie kennen:

  • Der Prozentsatz. Zahnersatz wird je nach Tarif zu 50 bis 100 Prozent erstattet. Zahnbehandlung meist zu 100 Prozent – aber eben nicht in jedem Tarif.
  • Die Zahnstaffel. In den ersten drei bis vier Jahren gilt oft eine Höchstsumme. Wer den Vertrag abschließt und ein halbes Jahr später zwei Implantate braucht, läuft genau dagegen.
  • Sublimits. Begrenzte Zahl an Implantaten pro Kiefer, Deckel für Inlays, kieferorthopädische Leistungen nur bis zu einem bestimmten Alter oder Schweregrad.

Das Kostenrisiko: Ein Implantat mit Krone kostet rund 3.000 Euro. Bei einem Tarif mit 70 Prozent Erstattung bleiben davon 900 Euro an Ihnen hängen – je Zahn. Bei drei Implantaten sind das 2.700 Euro, und die Zahnstaffel greift dann möglicherweise zusätzlich.

Ihr Punkt: Zahnersatz ist die Leistung, die Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann brauchen – anders als der Ambulanzflug. Wer hier spart, spart an der einzigen Position, die fast sicher eintritt.
Ihr Punkt: Sie kennen die Kalkulation von der anderen Seite. Prüfen Sie besonders, ob der Tarif die GOÄ- und GOZ-Sätze oberhalb des Regelsatzes erstattet – hochwertige Prothetik wird selten zum 2,3-fachen Satz abgerechnet.
Ihr Punkt: Die Beihilfe hat bei Zahnersatz eigene Begrenzungen. Der Restkostentarif muss genau dort ansetzen, wo die Beihilfe aufhört – ein Tarif mit 30 Prozent Erstattung passt nicht automatisch zu einem Bemessungssatz von 70 Prozent, wenn die Beihilfe ihrerseits kürzt.

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Modul 5

Heilmittel und Hilfsmittel: offener oder geschlossener Katalog

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Heilmittel sind das, was jemand mit Ihnen macht. Hilfsmittel sind das, was Sie bekommen. Beide Bereiche wirken harmlos – und beide entscheiden sich an einer einzigen Frage: Arbeitet der Tarif mit einem offenen oder einem geschlossenen Katalog?

Ein geschlossener Katalog erstattet nur, was in der Liste steht. Was 2010 aufgeschrieben wurde, kennt kein modernes Hörsystem, keinen elektrischen Rollstuhl und keine Prothese mit Mikroprozessorsteuerung. Ein offener Katalog erstattet, was medizinisch notwendig ist – auch wenn es die Technik bei Vertragsschluss noch gar nicht gab. Bei Heilmitteln kommt hinzu, ob der Tarif nach einem eigenen Gebührenverzeichnis mit Höchstsätzen erstattet oder die tatsächliche Rechnung des Therapeuten.

Das Kostenrisiko: Ein Paar hochwertiger Hörgeräte liegt bei etwa 5.000 Euro. Ein Tarif mit einem Sublimit von 1.000 Euro je Ohr lässt 3.000 Euro offen. Und Hörgeräte werden alle fünf bis sechs Jahre erneuert.

Ihr Punkt: Dieses Modul betrifft Sie mit 35 nicht und mit 65 sehr. Der Tarif, den Sie heute wählen, gilt aber genau dann noch – nachversichern können Sie ihn dann nicht mehr ohne neue Gesundheitsprüfung.
Ihr Punkt: Sie verordnen Heilmittel täglich und wissen, wie schnell ein Rezeptzyklus läuft. Achten Sie darauf, ob der Tarif die Zahl der Anwendungen pro Jahr begrenzt – das ist die stillste aller Leistungskürzungen.
Ihr Punkt: Die Beihilfevorschriften arbeiten selbst mit Katalogen und Höchstbeträgen. Wenn Ihr Restkostentarif dieselben Grenzen übernimmt, addieren sich zwei Deckel – und die Lücke ist größer als der Prozentsatz vermuten lässt.

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Modul 6

Psychotherapie: die Sitzung 21 ist die entscheidende

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Kaum ein Bereich wird beim Tarifvergleich so selten gelesen und so oft gebraucht. Zwei Begrenzungen sind üblich: eine Sitzungsgrenze – häufig 20 bis 30 Sitzungen im Jahr, danach nur noch anteilige Erstattung oder gar keine. Und eine Behandlerbegrenzung: Manche Tarife erstatten ausschließlich Behandlungen durch ärztliche Psychotherapeuten, nicht durch psychologische. Das schließt einen Großteil der Praxen aus.

Beides steht selten in der Tarifübersicht und fast immer im Bedingungswerk.

Das Kostenrisiko: Eine Sitzung kostet nach GOÄ rund 100 Euro. Eine Langzeittherapie mit 60 Sitzungen kostet 6.000 Euro. Ein Tarif, der ab der 21. Sitzung nur noch die Hälfte zahlt, lässt rund 2.000 Euro bei Ihnen – in einer Lebensphase, in der Sie sich damit am wenigsten beschäftigen wollen.

Ihr Punkt: In der Promotions- und Postdoc-Phase sind befristete Verträge, Publikationsdruck und Ortswechsel Alltag. Dieses Modul gehört nicht in die Kategorie „betrifft mich nicht“.
Ihr Punkt: Schichtdienst, Bereitschaft, Verantwortung. Sie kennen die Zahlen zur Belastung in Ihrem Berufsstand besser als ich. Ein Tarif ohne Sitzungsdeckel ist für Sie kein Luxus.
Ihr Punkt: Die Beihilfe erstattet Psychotherapie nur nach vorheriger Anerkennung und in begrenztem Umfang. Prüfen Sie, ob Ihr Restkostentarif dieselbe Genehmigungslogik verlangt – sonst laufen Sie durch zwei Antragsverfahren.

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Modul 7

Krankentransport: nicht der Rettungswagen ist das Problem

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Die Notfallfahrt ins Krankenhaus ist in praktisch jedem Tarif gedeckt. Teuer wird das, was danach kommt: die Fahrten zur ambulanten Behandlung. Dialyse, Bestrahlung, Chemotherapie – das sind Dutzende Fahrten über Wochen. Viele Tarife erstatten sie nur bei bestimmten Indikationen, erst ab einer Mindestentfernung oder bis zu einem Jahreshöchstbetrag. Wieder andere gar nicht.

Das Kostenrisiko: Eine Strahlentherapie über sechs Wochen bedeutet rund 30 Fahrten. Bei 60 Euro je Fahrt sind das 1.800 Euro – in einer Situation, in der Sie ohnehin nicht mit Ihrem Versicherer diskutieren wollen.

Ihr Punkt: Das Modul wirkt abstrakt, bis es das nicht mehr ist. Es kostet im Beitrag wenig und entscheidet im Ernstfall über einen vierstelligen Betrag.
Ihr Punkt: Sie sehen die Patientinnen und Patienten, die diese Fahrten machen. Sie wissen, dass sie nicht optional sind.
Ihr Punkt: Die Beihilfe erstattet Fahrtkosten zur ambulanten Behandlung nur in eng definierten Fällen. Ihr Restkostentarif sollte hier nicht dieselbe Einschränkung spiegeln.

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Genug gelesen? Sie können an dieser Stelle abbrechen und die Fragen direkt stellen. Ihre Gewichtungen bleiben in Ihrem Browser gespeichert.

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Ihr Bedarfsprofil

Das Ergebnis Ihrer Gewichtungen. Es entscheidet, welche Tarife ich Ihnen später überhaupt vorlege – und welche ich aussortiere, bevor Sie sie sehen.

Was Ihnen wichtig ist

  • Noch keine Gewichtung vorgenommen. Arbeiten Sie die Module oben durch – Ihr Profil entsteht dabei automatisch.

Ihre Gewichtungen werden ausschließlich lokal in Ihrem Browser gespeichert (LocalStorage). Es findet keine Übertragung an einen Server statt. Wenn Sie das Profil kopieren, entscheiden Sie selbst, ob und wann Sie es mir schicken.

Was Tarife wirklich unterscheidet

Der Monatsbeitrag ist das Ergebnis dieser Tabelle, nicht ihr Ausgangspunkt. Wer zwei Tarife vergleicht, vergleicht in Wahrheit diese sieben Zeilen.

LeistungsbereichSchwache KlauselStarke KlauselWas daran hängt
Arztkosten DeutschlandErstattung bis zum Regelhöchstsatz (2,3-fach)Erstattung über die GOÄ-Höchstsätze hinaus bei medizinischer Notwendigkeit1.440 Euro bei einer Operation über 4.200 Euro
Arztkosten AuslandErstattung nur bis zum deutschen Kostenniveau; außerhalb Europas 1 Monattatsächliche Kosten, weltweit, mindestens 6 Monatevollständige Rechnung einer US-Klinik
Rücktransportnur wenn „medizinisch notwendig“wenn „medizinisch sinnvoll und vertretbar“Ambulanzflug, fünfstellig
Zahnersatz50–70 Prozent, mit Zahnstaffel in den ersten Jahren90–100 Prozent, Staffel kurz oder ohne900 Euro je Implantat
Hilfsmittelgeschlossener Katalog, Sublimits je Positionoffener Katalog, keine Positionsdeckel3.000 Euro bei Hörgeräten
Psychotherapie20–30 Sitzungen, danach anteilig; nur ärztliche Therapeutenkeine Sitzungsbegrenzung; auch psychologische Therapeutenrund 2.000 Euro bei Langzeittherapie
Krankentransportnur Rettungsfahrten; ambulante Fahrten begrenztFahrten zur ambulanten Behandlung eingeschlossen1.800 Euro bei sechs Wochen Bestrahlung

Die genannten Beträge sind gerechnete Beispiele, keine Zusagen. Sie zeigen die Größenordnung, um die es bei einer Klausel geht – die konkrete Erstattung hängt immer vom Bedingungswerk Ihres Tarifs ab.

Drei Rechenbeispiele

Nachgerechnet, nicht behauptet. Die Beitragsdifferenz zwischen einem schwachen und einem starken Tarif liegt häufig im zweistelligen Monatsbereich. Diesen drei Positionen steht sie gegenüber.

Eigenanteil, wenn die Klausel fehlt Operation, 3,5-facher Satz Drei Implantate mit Krone Hörgeräte-Paar 1.440 € 2.700 € 3.000 € Tarif erstattet nur bis 2,3-fach 70 %-Tarif Sublimit 1.000 € je Ohr

Operation

Rechnung 4.200 Euro (3,5-facher Satz). Tarif erstattet bis 2,3-fach: 2.760 Euro.
Eigenanteil: 1.440 Euro.

Implantate

Drei Implantate mit Krone, je rund 3.000 Euro. Tarif erstattet 70 Prozent.
Eigenanteil: 2.700 Euro – zuzüglich möglicher Zahnstaffel.

Psychotherapie

60 Sitzungen à 100 Euro. Tarif zahlt ab der 21. Sitzung nur die Hälfte.
Eigenanteil: rund 2.000 Euro.

Rechtlicher Rahmen und Datenschutz

Warum dieser Check keine Gesundheitsfragen stellt

Vor jedem Antrag steht die vorvertragliche Anzeigepflicht nach § 19 VVG. Sie ist der häufigste Grund dafür, dass ein Vertrag im Leistungsfall wieder aufgehoben wird. Deshalb gehören Diagnosen nicht in eine Beratungsstrecke mit einem Avatar, sondern in ein Werkzeug, das dafür gebaut ist: das Risikovoranfrage-Tool. Es speichert Ihre Angaben ausschließlich lokal in Ihrem Browser und erzeugt am Ende zwei getrennte Dokumente – eines mit Ihren Stammdaten, eines pseudonymisiert für die Anfrage beim Versicherer.

Anonyme Anfrage statt Antrag auf Verdacht

Eine Risikovoranfrage wird ohne Ihren Namen gestellt. Sie erzeugt keinen Eintrag im HIS und keine dokumentierte Ablehnung, die Ihnen bei jedem weiteren Antrag im Weg steht. Bei Vorerkrankungen ist das kein Detail, sondern der Unterschied zwischen zwei und keinem Angebot.

Was der Avatar darf – und was nicht

  • Er erklärt Klauseln und Kostenrisiken. Er empfiehlt keinen Tarif und keinen Versicherer.
  • Er erfasst keine Gesundheitsdaten. Ihre Gewichtungen bleiben in Ihrem Browser.
  • Er wird erst nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung geladen – vorher geht keine Anfrage an den Anbieter.
  • Die Beratungsdokumentation und die Vermittlung bleiben bei mir, Jan Pohl, als ungebundenem Versicherungsmakler.

Typische Fehler

1. Den Beitrag vergleichen

Zwei Tarife mit 30 Euro Differenz sind nicht „fast gleich“. Die 30 Euro sind der Preis für die Klauseln aus der Tabelle oben. Vergleichen Sie die Zeilen, nicht die Summe darunter.

2. Auf später verschieben

Ein fehlender Baustein lässt sich nachrüsten – aber nur mit erneuter Gesundheitsprüfung. Was Sie mit 32 nicht abschließen, bekommen Sie mit 48 und einer Diagnose in der Akte nicht mehr zu denselben Bedingungen.

3. Den Antrag vor der Voranfrage stellen

Eine Ablehnung ist dokumentiert und für andere Versicherer sichtbar. Die anonyme Voranfrage kostet zwei Wochen Zeit und schont Ihre Verhandlungsposition.

4. Gesundheitsangaben abschwächen

Wer eine Rückenepisode „abgeklungen“ nennt, statt Zeitraum, Behandlungen und Befund zu nennen, riskiert nach § 19 VVG den ganzen Vertrag. Genauigkeit schlägt Beschwichtigung.

5. Die Selbstbeteiligung als Sparposten sehen

Eine hohe Selbstbeteiligung senkt den Beitrag spürbar – und ist sinnvoll, wenn Sie sie tragen können. Sie ersetzt aber keine fehlende Leistungsklausel. Ein Deckel bei Hörgeräten bleibt ein Deckel.

6. Kinder vergessen

In der PKV kostet jedes Kind einen eigenen Beitrag. Wer diese Position erst beim Angebot sieht, hat vorher mit der falschen Zahl gerechnet.

Meine Einschätzung

Jan Pohl, ungebundener Versicherungsmakler in Aachen, Ansprechpartner für die private Krankenversicherung

Ich habe diese Strecke gebaut, weil das erste Gespräch bislang zu 40 Minuten Systemerklärung wurde – bevor wir über Ihre Situation reden konnten. Das ist Zeit, die Sie besser allein und in Ruhe investieren.

Was ich in der Beratung von Akademikern und Ärzten im Aachener Raum immer wieder sehe: Der Tarif wird nach dem Einstiegsbeitrag ausgewählt, und drei Jahre später kommt der Anruf wegen einer Zahnrechnung. Kein Vergleichsportal hat je auf die Zahnstaffel hingewiesen. Wenn Sie die sieben Module durchgearbeitet haben, wissen Sie mehr über Ihren künftigen Vertrag als die meisten, die ihn seit zehn Jahren haben.

Und wenn Sie nach Modul 2 entscheiden, dass die PKV nichts für Sie ist: Das ist ein Ergebnis, kein Abbruch. Ich sage Ihnen das auch im Gespräch, wenn die Zahlen dagegen sprechen.

Jan Pohl · Fachwirt für Finanzberatung (IHK) · ungebundener Versicherungsmakler in Aachen · Vermittlerregister D-6LQ8-VHMG3-85

Jetzt Angebot berechnen

Stellen Sie Ihr Paket selbst zusammen. Sie sehen sofort, welche der sieben Klauseln aus dem Check abgedeckt sind, was das Paket kostet und wo Ihr Bedarfsprofil noch nicht erfüllt ist. Ohne Kontaktdaten, ohne Anruf.

Beispielrechnung, keine Tarifangebote. Die Beiträge auf dieser Seite sind Modellwerte und dienen der Größenordnung. Sie enthalten keine Gesundheitszuschläge und beziehen sich auf keinen konkreten Tarif eines Versicherers. Ihren tatsächlichen Beitrag erhalten Sie erst nach der Risikovoranfrage.

1Wählen Sie Ihr Leistungsniveau

Drei Pakete, gebaut aus den sieben Klauseln des Checks. Die Balken zeigen, wie stark jedes Paket den jeweiligen Bereich abdeckt.

2Zusatzbausteine

Drei Puzzleteile für die PKV-Zusatzbausteine Pflegezusatz, Krankenhaustagegeld und Naturheilverfahren

Drei Bausteine, frei kombinierbar und jederzeit einzeln abwählbar. Jeder schließt eine Lücke, die auch ein starker Volltarif offen lässt.

3Ihre Stellschrauben

Das Eintrittsalter bestimmt den Beitrag dauerhaft. Jedes Jahr Warten kostet.

Der Arbeitgeber trägt die Hälfte, höchstens 508,59 im Monat.

4Ihr Paket

Kein Paket gewählt

€ / Monat
Wählen Sie oben ein Paket.
0 von 100
Noch kein Schutz konfiguriert
Der Score zeigt, wie weit Ihr Paket die sieben Klauseln abdeckt.

Abgleich mit Ihrem Bedarfsprofil aus dem Check

  • Noch kein Bedarfsprofil vorhanden.Check zuerst durchlaufen

Ihre Konfiguration bleibt lokal in Ihrem Browser. Erst wenn Sie ein Angebot anfordern, erfahre ich, wer Sie sind.

Nächste Schritte

Sie haben Ihr Bedarfsprofil. Was jetzt kommt, ist die zweite Hälfte der Vorbereitung: die Frage, ob und zu welchen Bedingungen Sie versicherbar sind. Auch die können Sie ohne mich beantworten.

Schritt 1: Selbstcheck, eine Minute

Ein paar Ja-Nein-Fragen zeigen Ihnen, ob sich eine Risikovoranfrage für Sie überhaupt lohnt – oder ob Sie voraussichtlich direkt einen Antrag stellen können.

Zum Selbstcheck

Schritt 2: Fragebogen, 15 bis 40 Minuten

Acht Schritte, angepasst an Ihre Antworten. Wählen Sie im zweiten Schritt die Sparte Private Krankenvollversicherung (PKV). Ihre Eingaben bleiben lokal in Ihrem Browser. Am Ende stehen zwei PDF-Dokumente.

Zum Fragebogen

Schritt 3: Angebot anfordern

Dokumente verschlüsselt hochladen, Bedarfsprofil dazu – und dann sprechen wir. Erst an dieser Stelle sehe ich, wer Sie sind.

Unterlagen hochladen

Tipp: Kopieren Sie Ihr Bedarfsprofil, bevor Sie zum Fragebogen wechseln – Sie können es beim Hochladen der Unterlagen mitschicken.

Häufige Fragen zur PKV Beratung online

Werde ich angerufen, wenn ich den Check durchlaufe?

Nein. Der Check verlangt keine Kontaktdaten und übermittelt nichts an mich. Ich erfahre erst von Ihnen, wenn Sie ein Angebot anfordern, Unterlagen hochladen oder einen Termin buchen. Das ist der Zweck der Strecke.

Wozu ein Avatar – warum kein Text?

Weil eine Klausel gesprochen und mit einem Beispiel unterlegt schneller verständlich ist als im Bedingungswerk gelesen. Der Text steht trotzdem unter jedem Modul. Wer lieber liest, klickt den Avatar nicht an und verliert keine Information.

Welche Daten werden gespeichert?

Ihre Gewichtungen aus den sieben Modulen, ausschließlich lokal in Ihrem Browser (LocalStorage). Keine Namen, keine Kontaktdaten, keine Gesundheitsangaben. Der Avatar wird erst nach Ihrer Zustimmung geladen; vorher geht keine Anfrage an den Anbieter.

Ersetzt der Check die Beratung?

Nein. Er ersetzt den erklärenden Teil. Die Tarifauswahl, die Prüfung Ihrer Versicherbarkeit und die Beratungsdokumentation nach IDD und VVG bleiben bei mir als Makler. Der Unterschied: Wir beginnen das Gespräch dort, wo es bisher nach 40 Minuten stand.

Welche Module sind die wichtigsten?

Nach meiner Erfahrung Modul 2 (GOÄ-Satz) und Modul 4 (Zahn) – dort liegen die größten Beträge und die größten Unterschiede zwischen Tarifen. Modul 3 (Ausland) wird für alle relevant, die beruflich länger außerhalb Europas sind.

Ich bin verbeamtet. Gilt der Check auch für mich?

Ja, mit einer Einschränkung: Sie versichern nur die Restkosten zur Beihilfe. Die Klauseln aus den Modulen gelten unverändert – nur die Prozentsätze müssen zu Ihrem Bemessungssatz passen. Wählen Sie oben die Ausgangslage „Beamtin / Beamter“, dann sehen Sie in jedem Modul den Beihilfe-Bezug.

Was kostet mich das?

Nichts. Ich werde über die Courtage des Versicherers vergütet, wenn ein Vertrag zustande kommt. Der Check ist unabhängig davon nutzbar – auch dann, wenn Sie am Ende bei der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

Verwandte Themen

Sie haben vorgearbeitet. Jetzt bin ich dran.

Bringen Sie Ihr Bedarfsprofil mit, gern zusammen mit der Risikovoranfrage. Dann geht es im ersten Gespräch nicht mehr um Grundlagen, sondern um Ihre Entscheidung.

Quellen und Stand

Gebührenrahmen und Regelhöchstsatz: § 5 Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Vorvertragliche Anzeigepflicht: § 19 Versicherungsvertragsgesetz (VVG).

Sozialversicherungswerte: Stand 2026-06-10. Die Rechenbeispiele sind Modellrechnungen zur Größenordnung und stellen keine Leistungszusage dar. Maßgeblich sind allein die Bedingungen Ihres Tarifs.