Risikovoranfrage online ausfüllen

Risikovoranfrage online ausfüllen – für BU und Krankenversicherung

Bevor Sie den Fragebogen starten: eine kurze Einordnung, wann das Tool sinnvoll ist – und wann eine Risikovoranfrage erfahrungsgemäß keinen Sinn ergibt.

15–40 Minuten 💾 Speicherung lokal im Browser 📄 Ergebnis: 2 PDFs (A + B)

Was leistet das Tool?

Strukturierte Online-Erfassung Ihrer Gesundheits- und Risikoangaben. Am Ende zwei getrennte PDFs: Dokument A (Stammdaten, vertraulich) und Dokument B (pseudonymisierter Gesundheitsteil zur Versicherer-Weitergabe).

Online-Tool oder PDF – was passt zu Ihrer Situation?

Wenige oder mittlere Vorerkrankungen
Online-Tool. Schnellster Weg, blendet nicht relevante Module aus. 15–25 Minuten.
Komplexe oder lange Krankheitsgeschichte
Hybrid. Online starten, ab Detailmodulen ausdrucken und handschriftlich ergänzen.
Lieber klassisch auf Papier
PDF-Bögen über die Hub-Seite zur Risikovoranfrage.
Unsicher beim Formulieren der Angaben
Erst die Methodik lesen: Gesundheitsfragen richtig ausfüllen.

Wann eine Risikovoranfrage erfahrungsgemäß keinen Sinn ergibt

Damit Sie sich Arbeit ersparen: In den folgenden Konstellationen ist eine BU-Risikovoranfrage in der Regel ohne Erfolgsaussicht. Bitte melden Sie sich in diesen Fällen direkt bei mir, statt das Tool auszufüllen – wir besprechen Alternativen.

  • Laufende Psychotherapie oder Beendigung vor weniger als drei Jahren – unabhängig vom Anlass
  • Aktive schwere Erkrankungen mit ungeklärter Prognose (z. B. MS, Morbus Crohn im Schub, aktive Tumorerkrankung)
  • Schwerwiegende Operationen oder Klinikaufenthalte in den letzten 1–2 Jahren ohne abgeschlossene Nachsorge
  • Mehrere unbehandelte oder schlecht eingestellte chronische Erkrankungen gleichzeitig
  • BMI deutlich über 35 in Kombination mit Folgeerkrankungen

Wichtige Ausnahme bei Psyche: Liegt die Behandlung mehr als drei Jahre zurück und gab es einen klar benennbaren äußeren Anlass – etwa Verlust eines Angehörigen, eines Kindes, eine schwere Trauerphase oder einen vergleichbaren Schicksalsschlag – ist eine Voranfrage durchaus sinnvoll. Solche Therapien werden heute häufig genutzt, wo früher ein Coach, eine Seelsorgerin oder ein vertrauter Mensch genug gewesen wäre. Bitte füllen Sie den Bogen in diesem Fall aus und beschreiben den Anlass präzise im Freitextfeld.

Auch nach Ablauf des versicherereigenen Abfragezeitraums (je nach Versicherer 5–10 Jahre) können frühere Erkrankungen unproblematisch werden. Für ausgeschlossene Fälle gibt es Alternativen: BU ohne Gesundheitsfragen – Sonderaktionen und BU abgelehnt – was tun? Alternativen mit Grundfähigkeit, Dread Disease, Unfall.

Datenschutz: Eingaben werden ausschließlich lokal im Browser gespeichert (LocalStorage) – keine Server-Übertragung. Dokument B ist pseudonymisiert, der Versand erfolgt nur durch Sie aktiv per E-Mail. Bitte nicht auf gemeinsam genutzten Geräten verwenden.

Der Fragebogen startet direkt unterhalb. Eingaben werden automatisch lokal gespeichert.

Risikovoranfrage – Online-Fragebogen

Jan Pohl Versicherungsmakler Aachen · §34d GewO · D-6LQ8-VHMG3-85

Vorgangs-Nr.: wird generiert…  ·  Tool-Version: v13.1.2-abnahme-hotfix-2026-05-16  ·  Bitte beide Vorgangs-Nummern auf den ausgedruckten PDF prüfen
Schritt 1 von 8 0 %
Einstieg
Sparte
Stammdaten
Beruf & Einkommen
Übersicht Gesundheit
Gesundheitsdetails
Hobbys & Risiken
Abschluss

Willkommen

Dieser Fragebogen ersetzt die bisherigen PDF-Bögen. Er passt sich Ihren Antworten an und zeigt nur Fragen, die für Ihre Situation tatsächlich relevant sind.

  • Bearbeitungszeit: typischerweise 15–40 Minuten – je nach Vorerkrankungen.
  • Sie können jederzeit zwischenspeichern. Ihre Daten bleiben in Ihrem Browser (kein Server).
  • Am Ende erzeugen Sie zwei getrennte PDFs: ein Stammdaten-Deckblatt (nur für Jan Pohl) und einen pseudonymisierten Gesundheits-/Risikoteil (kann an Versicherer weitergeleitet werden).
  • Beide PDFs tragen dieselbe Vorgangs-Nummer, damit sie zugeordnet werden können.
  • Senden Sie die fertigen PDFs an: pohl@versicherungsmakler.ac
Hinweis: Geben Sie an, was Sie wissen. Bei Unsicherheit nutzen Sie „Unsicher" und das Freitextfeld – das ist besser als zu raten. Eine Anleitung zum richtigen Ausfüllen finden Sie auf der Hauptseite.

Hintergrund-Informationen: Was ist eine Risikovoranfrage und wann lohnt sie sich?

Ihre Daten bleiben bei Ihnen

Dieses Tool speichert ausschließlich lokal in Ihrem Browser (LocalStorage). Es findet keine Übermittlung an einen Server statt. Erst wenn Sie das fertige PDF per E-Mail versenden, verlassen Ihre Daten Ihr Gerät.

Wichtig: Nutzen Sie dieses Tool bitte nicht auf gemeinsam genutzten Geräten. Nach dem PDF-Versand können Sie Ihre Eingaben über „Daten zurücksetzen" (im Einstieg oder im Abschluss) jederzeit löschen.

Welche Versicherung möchten Sie absichern?

Bitte wählen Sie alle Sparten, für die die Risikovoranfrage gelten soll. Sie können auch mehrere kombinieren (z. B. BU + PKV).

Lebensversicherungs-Sparten

Krankenversicherungs-Sparten

DOKUMENT A · Stammdaten · vertraulich – nur für Jan Pohl · Vorgangs-Nr.

Ihre persönlichen Daten

Diese Daten erscheinen nur auf dem Stammdaten-Deckblatt (Dokument A), das ausschließlich an Jan Pohl geht. Sie werden nicht an Versicherer weitergegeben.

Anschrift

Kontakt

Gewünschte Versicherungssummen

Einwilligungen

DOKUMENT B · Risiko- & Gesundheitsangaben · Vorgangs-Nr.

Beruf, Tätigkeit und Einkommen

Diese Angaben sind für die Risikoprüfung relevant – insbesondere bei BU und RLV. Sie erscheinen auf Dokument B (kann an Versicherer weitergeleitet werden), aber ohne Ihren Namen.

Die ausführliche Tätigkeitsbeschreibung wird im Berufsbogen abgefragt. Dieses Feld ist nur für eine kurze Vorab-Einordnung gedacht.

Einkommen

Das Einkommen ist insbesondere für die BU-Rentenhöhe und Beitragsberechnung relevant. Bitte geben Sie sowohl Brutto als auch Netto an und wählen Sie aus, ob es sich um eine monatliche oder jährliche Angabe handelt.

Körpermaße

Größe und Gewicht werden in nahezu allen Antragsformularen abgefragt. Sie sind für BU und PKV ein Standardparameter (BMI).
DOKUMENT B · Risiko- & Gesundheitsangaben · Vorgangs-Nr.

Gesundheits-Übersicht

Beantworten Sie jede Frage mit Nein, Ja oder Unsicher. Nur bei „Ja" oder „Unsicher" erscheint im nächsten Schritt das passende Detail-Modul.

Abfragezeiträume beachten
Die Versicherer fragen unterschiedliche Zeiträume ab (typisch 3–10 Jahre für Krankheiten, 5–10 Jahre für OPs/Krankenhaus). Übersicht der Abfragezeiträume. Im Zweifel: lieber angeben und im Freitext erläutern.

Hatten Sie im relevanten Zeitraum Beschwerden, Untersuchungen, Behandlungen oder Diagnosen in folgenden Bereichen?

Operationen, Krankenhausaufenthalte, Unfälle

Sonstiges

Nehmen Sie aktuell oder im relevanten Abfragezeitraum dauerhaft Medikamente ein?
Gibt es Erkrankungen oder Beschwerden, die in den obigen Kategorien nicht abgedeckt sind?

Keine Lust auf weitere Online-Eingaben?

Sie haben angegeben, welche Themenbereiche relevant sind. Sie können jetzt die passenden Detailfragen als teilausgefülltes PDF drucken und die offenen Punkte handschriftlich beantworten. Bereits ausgefüllte Felder bleiben erhalten – leere Felder erscheinen als Schreiblinien.

DOKUMENT B · Risiko- & Gesundheitsangaben · Vorgangs-Nr.

Gesundheitsdetails und Spezialfragebögen

Im Folgenden werden nur die Module und Spezialfragebögen angezeigt, die zu Ihren „Ja"- oder „Unsicher"-Antworten passen. Sie können zusätzlich weitere Spezialfragebögen manuell aktivieren.

Module zu detailliert? Hier abbrechen.

Sie können den aktuellen Stand drucken und die noch leeren Felder handschriftlich ergänzen.

DOKUMENT B · Risiko- & Gesundheitsangaben · Vorgangs-Nr.

Hobbys, Freizeitaktivitäten und besondere Risiken

Bestimmte Sportarten und Freizeitaktivitäten werden von BU-/RLV-Versicherern gesondert bewertet. Bitte geben Sie an, ob Sie eine der folgenden Aktivitäten aktuell oder in den letzten 5 Jahren regelmäßig ausgeübt haben.

Welche der folgenden Aktivitäten betreiben oder betrieben Sie?

Weitere Hobbys / Bemerkungen

Hobby-Angaben überspringen?

Wenn Sie die Hobby-Details lieber handschriftlich ergänzen möchten, drucken Sie den aktuellen Stand.

DOKUMENT B · Risiko- & Gesundheitsangaben · Vorgangs-Nr.

Zusammenfassung & Abschluss

Ihre Angaben in Kürze

Datenschutz-Einwilligung zur Risikovoranfrage

Hinweis Hybridmodus: Die Online-Einwilligungen werden im Druck durch ein handschriftliches Einwilligungs- und Unterschriftenfeld ersetzt. Bitte unterschreiben Sie das PDF vor dem Versand an Jan Pohl.

Für die Durchführung der Risikovoranfrage werden Gesundheitsdaten verarbeitet (Art. 9 Abs. 1 DSGVO). Eine Übermittlung an angefragte Versicherer ist nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO zulässig.

Einwilligungen und Erklärungen (bitte handschriftlich bestätigen)

Einwilligung zur Datenübermittlung: Ich willige ein, dass Jan Pohl Versicherungsmakler (D-6LQ8-VHMG3-85) die in diesem Dokument angegebenen Gesundheitsdaten an gemeinsam ausgewählte Versicherungsunternehmen zur Risikoeinschätzung übermittelt (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Die Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.
Aufbewahrung: Ich willige ein, dass meine Daten für die Dauer der Beratungsbeziehung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gespeichert werden.
Vollständigkeit und Anzeigepflicht: Ich habe alle mir bekannten und für die Risikoprüfung relevanten Umstände nach bestem Wissen vollständig angegeben. Mir ist bekannt, dass falsche oder unvollständige Angaben den Versicherungsschutz gefährden können (vorvertragliche Anzeigepflicht §§ 19 ff. VVG).
Kontakt: Ich willige ein, dass mich Jan Pohl Versicherungsmakler zu meiner Anfrage per E-Mail/Telefon kontaktieren darf. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Bitte alle vier Kästchen ankreuzen und das Dokument unten unterschreiben. Eine unterschriebene Version ist Voraussetzung für die weitere Bearbeitung.

Ort, Datum
Unterschrift

Vermittler (erscheint auf Dokument B)

Jan Pohl Versicherungsmakler
Hasenwaldstr. 2 · 52072 Aachen
Tel.: +49 241 97904644 · +49 178 5267645
E-Mail: pohl@versicherungsmakler.ac
§34d GewO · Registrierungsnummer: D-6LQ8-VHMG3-85

Wie geht es jetzt weiter?

Erzeugen Sie die beiden Dokumente bitte getrennt. Beide tragen dieselbe Vorgangs-Nummer, bleiben aber datenschutzsauber voneinander getrennt.

📝 Maklervertrag separat erzeugen

Zusätzlich zu den Risikovoranfrage-Dokumenten benötigt Jan Pohl einen unterschriebenen Maklervertrag, damit er Sie offiziell als Versicherungsmakler vertreten darf. Der Vertrag wird auf Basis Ihrer Stammdaten vorausgefüllt – Sie müssen ihn nur prüfen, ggf. ergänzen und unterschreiben.

Wichtig vor dem Versand – getrennter Versand: Speichern Sie aus dem Druckdialog zwei separate PDFs (Dokument A und Dokument B). Senden Sie diese in zwei getrennten E-Mails an pohl@versicherungsmakler.ac. So bleiben Ihre Stammdaten vom medizinischen Teil getrennt – das ist datenschutzrechtlich sauberer und verhindert, dass beide Datenarten versehentlich gemeinsam an Versicherer weitergeleitet werden.
Sonderfälle: gemeinsame Vorschau oder einzelne Dokumente erneut erzeugen

Gemeinsame Vorschau

Nur nutzen, wenn Sie die PDF danach sicher trennen.

Nur Dokument A

Stammdaten, geht nur an Jan Pohl.

Nur Dokument B

Pseudonymisierter Risiko-/Gesundheitsteil.

Tipp für den Druckdialog: Wählen Sie als „Ziel" „Als PDF speichern". Aktivieren Sie unter „Weitere Einstellungen" die Option „Hintergrundgrafiken", damit die grünen Markierungen sichtbar bleiben. Im fertigen PDF teilen Sie die Datei dann mit einem PDF-Tool (z. B. Acrobat, Vorschau, Smallpdf) in die beiden Teile A und B.

E-Mail vorbereiten

Wenn beide PDFs gespeichert und getrennt sind, hängen Sie diese an zwei E-Mails an Jan Pohl. Der Vorgangs-Code wird automatisch in den Betreff übernommen.

Datenschutz-Hinweis (Browser): Bitte nutzen Sie dieses Tool nicht auf gemeinsam genutzten Geräten. Nach dem Versand der PDFs können Sie Ihre Eingaben über den Button „Daten zurücksetzen" unten löschen. Diese werden sonst im Browser gespeichert bleiben.
✓ Automatisch gespeichert

Häufige Fragen zum Online-Fragebogen

Ist das Online-Tool sicherer oder unsicherer als der PDF-Bogen?

Im Praxisvergleich ist das Online-Tool eher sicherer. Es speichert ausschließlich lokal im Browser – es findet keine Server-Übertragung statt. Die Gesundheitsdaten werden zudem im erzeugten Dokument B pseudonymisiert (ohne Klarnamen), sodass dieser Teil ohne Personenbezug an Versicherer weitergeleitet werden kann. Beim klassischen PDF-Bogen müssen Sie diese Trennung selbst herstellen.

Wichtig: Das Tool nicht auf gemeinsam genutzten Geräten verwenden. Nach dem Versand der PDFs die Eingaben über „Daten zurücksetzen" löschen.

Was sind die zwei Dokumente A und B genau?

Dokument A (Stammdaten): Name, Anschrift, Kontaktdaten, Familienstand, gewünschte Versicherungssummen, Einwilligungen. Geht ausschließlich an mich als Versicherungsmakler.

Dokument B (Risiko- und Gesundheitsteil): Beruf, Einkommen, BMI, Gesundheitsangaben, Detailmodule, Hobbys. Enthält keinen Klarnamen, sondern nur die Vorgangs-Nummer. Dieser Teil kann ohne Personenbezug an ausgewählte Versicherer weitergeleitet werden.

Beide Dokumente tragen dieselbe Vorgangs-Nummer und können so jederzeit wieder zugeordnet werden – aber eben nur in meiner Hand.

Kann ich die Eingabe unterbrechen und später fortsetzen?

Ja. Ihre Eingaben werden automatisch im Browser gespeichert (LocalStorage), solange Sie denselben Browser und dasselbe Gerät verwenden. Sie können den Tab schließen, später zurückkommen und an der gleichen Stelle weitermachen.

Wenn Sie das Gerät wechseln möchten, nutzen Sie die Funktion „JSON-Backup herunterladen" im Abschluss-Schritt und importieren die Datei auf dem neuen Gerät.

Was, wenn die Detail-Module zu viele werden?

Sie können den aktuellen Stand jederzeit als teilausgefülltes PDF drucken und die offenen Punkte handschriftlich ergänzen. Diese Hybrid-Variante ist sinnvoll, wenn Sie viele Diagnosen oder eine umfangreiche Krankheitsgeschichte haben und das Tippen länger dauert als das handschriftliche Ergänzen.

Die bereits ausgefüllten Felder bleiben erhalten – nur die leeren erscheinen als Schreiblinien.

Reicht der Online-Bogen allein oder brauche ich zusätzliche Unterlagen?

Der Online-Bogen liefert die strukturierte Gesundheits- und Risikozusammenfassung. Für eine belastbare Risikovoranfrage sind in vielen Fällen zusätzlich erforderlich:

Arzt- und Entlassungsberichte zu den angegebenen Diagnosen, Leistungsübersichten der Krankenkasse der letzten Jahre, ggf. Spezialfragebögen zu Erkrankungen (z. B. Wirbelsäule, Psyche, Diabetes) und Hobbys (z. B. Tauchen, Motorrad, Klettern). Welche das genau sind, klären wir vor dem Versand an die Versicherer.

Eine Übersicht aller Spezialfragebögen finden Sie auf der Hub-Seite zur Risikovoranfrage.

Wie geht es nach dem PDF-Versand weiter?

Nach Eingang der beiden PDFs prüfe ich die Unterlagen auf Vollständigkeit und Konsistenz. In der Regel melde ich mich innerhalb eines Werktages mit einer Einschätzung, welche Gesellschaften für Ihren Fall in Frage kommen und ob noch Spezialfragebögen oder Arztberichte ergänzt werden sollten.

Erst danach werden die Voranfragen gezielt platziert – immer anonym oder unter Mandantennummer, sodass kein Antragseintrag entsteht.

Was kostet das?

Für Sie entstehen keine Kosten – weder für das Tool noch für die anschließende Auswertung und Platzierung der Risikovoranfragen. Als Versicherungsmakler werde ich erst dann vergütet, wenn ein Vertrag tatsächlich zustande kommt – über die Provision des jeweiligen Versicherers.

Jan Pohl, Versicherungsmakler in Aachen, seit 2000 selbstständig Jan Pohl Versicherungsmakler
Aachen · seit 2000

Mein Praxistipp als Makler: So füllen Sie die Angaben richtig aus

Sechs konkrete Hinweise aus der laufenden Risikoprüfungspraxis – die häufigsten Stolperfallen und wie Sie sie umgehen.

1 Häufigkeit immer mit Zahl, nicht mit Gefühl

Begriffe wie „gelegentlich", „selten", „ab und zu", „manchmal" sind für die Risikoprüfung nicht verwertbar. Der Prüfer muss in solchen Fällen den ungünstigeren Verlauf annehmen. Geben Sie stattdessen eine konkrete Häufigkeit pro Jahr oder pro Monat an – und falls etwas nicht mehr auftritt, ein Enddatum.

Falsch „Gelegentlich Rückenschmerzen, nehme manchmal Tabletten."
Richtig „2× pro Jahr Lumbalgie, jeweils 3–5 Tage, Ibuprofen 400 mg nach Bedarf. Letzter Vorfall 09/2024."

2 Zeiträume statt Episoden – mit Beginn und Ende

Eine Erkrankung „in der Vergangenheit" ist eine offene Aussage. Der Prüfer weiß nicht, ob die Beschwerden vor drei Monaten oder vor zwölf Jahren aufgehört haben – das macht im Ergebnis einen erheblichen Unterschied. Geben Sie immer Beginn und – falls beschwerdefrei – auch das Ende an.

Falsch „Hatte mal eine depressive Episode, ist aber alles längst vorbei."
Richtig „Depressive Episode 03/2019–10/2019, ambulante Psychotherapie, abgeschlossen 02/2020. Seitdem keine Symptome, keine Medikation, keine Behandlung."

3 Medikamente: Wirkstoff, Dosis, Zeitraum

„Blutdrucktabletten" oder „etwas gegen Magen" ist nicht prüffähig. Der Wirkstoff allein verrät dem Prüfer die Indikation und die Schwere der Therapie. Wenn Sie den Wirkstoff nicht im Kopf haben: Beipackzettel oder Apotheken-App. Bei abgesetzten Medikamenten ergänzen Sie das Absetzdatum.

Falsch „Nehme Tabletten gegen den Blutdruck."
Richtig „Ramipril 5 mg, 1× täglich, seit 04/2022. Gut eingestellt, RR-Werte um 130/80."

4 Aktueller Status ist Pflicht – nicht optional

Jede angegebene Diagnose braucht eine Aussage zum heutigen Stand. Ohne diese Information muss der Risikoprüfer annehmen, dass die Erkrankung aktiv ist. „Erledigt" oder „passt schon" reichen nicht. Die Formel lautet: Behandlung beendet seit / weiterhin in Therapie / nur Kontrollen / vollständig ausgeheilt.

Falsch „Schilddrüsenunterfunktion, ist aber alles im Griff."
Richtig „Hashimoto-Thyreoiditis, ED 11/2018. L-Thyroxin 75 µg täglich, halbjährliche Kontrolle beim Hausarzt, TSH zuletzt 1,8 (12/2024). Stabil."

5 Folgenlose Untersuchungen trotzdem angeben

Viele Mandanten verschweigen MRTs, CTs, Endoskopien oder ärztliche Abklärungen, die ohne Befund endeten – „war ja nichts". Das ist riskant. Die Krankenkassendaten zeigen die Untersuchung, aber nicht automatisch den unauffälligen Befund. Wenn der Versicherer später nachprüft, sieht er nur die Untersuchung und nicht den Grund für die Entwarnung – und unterstellt im Zweifel das schlimmstmögliche Szenario. Geben Sie Anlass, Datum und Ergebnis an: „MRT LWS 07/2023 wegen Hexenschuss, Befund unauffällig, keine weitere Therapie nötig."

6 Weichmacher und Beschwichtigung gehören nicht hinein

Formulierungen wie „im Großen und Ganzen gesund", „eigentlich harmlos", „nichts Schlimmes", „rein zur Vorsicht" wirken in einer Risikovoranfrage fast immer kontraproduktiv. Der Prüfer interpretiert sie als Versuch zu relativieren – und schaut bei den Detailangaben genauer hin. Beschreiben Sie stattdessen nüchtern Tatsachen: Diagnose, Zeitraum, Therapie, aktueller Status. Keine Bewertung, keine Selbsteinschätzung. Die Einordnung trifft später der Prüfer aufgrund Ihrer Fakten – nicht aufgrund Ihrer Beruhigungsformeln.

Genauigkeit schlägt Vollständigkeit – das Prinzip dahinter

Wenn Sie aus diesem Tipp-Block nur einen Satz mitnehmen, dann diesen: Eine präzise Angabe ist immer günstiger als eine vage Angabe – selbst dann, wenn die präzise Angabe „schlechter" klingt.

Der Risikoprüfer sieht jeden Tag Hunderte Bögen. Er muss in Sekunden entscheiden, ob ein Antrag annahmefähig ist, beauflagt wird oder zurückgestellt gehört. Vage Angaben zwingen ihn dazu, den ungünstigeren Fall anzunehmen – weil er die Lücke nicht anders schließen kann. Eine konkrete Angabe – auch eine konkrete unangenehme Angabe – nimmt ihm diese Unsicherheit ab und führt häufig zu besseren Konditionen als eine wohlmeinende Verschleierung.

Wenn Sie unsicher sind, wie eine bestimmte Diagnose zu formulieren ist: tragen Sie sie zunächst so präzise wie möglich ein und ergänzen Sie im Freitextfeld einen Hinweis an mich. Vor dem Versand an Versicherer gehe ich die Angaben mit Ihnen durch und schärfe sie gemeinsam mit Ihnen nach.

— Jan Pohl, Versicherungsmakler Aachen · § 34d GewO · D-6LQ8-VHMG3-85

Weiterführende Seiten zum Thema Risikovoranfrage

Unsicher, ob die Online-Eingabe der richtige Weg ist?

Ich gehe die Unterlagen mit Ihnen durch, bevor etwas an Versicherer geht. In der Regel reicht eine kurze Zusammenfassung Ihrer relevanten Diagnosen für eine erste Einschätzung. Rückmeldung in der Regel innerhalb eines Werktages.

Termin vereinbaren