Risikovoranfrage Berufsunfähigkeitsversicherung und Krankenversicherung

Risikovoranfrage BU - KV
Risikovoranfrage BU - KV
Risikovoranfrage Berufsunfähigkeitsversicherung & Krankenversicherung – Versicherungsmakler Aachen

Ihr Body-Mass-Index (BMI) Rechner

Der BMI ist ein wesentlicher Indikator in der Risikoprüfung von Versicherern. Berechnen Sie hier Ihren Wert, um Ihre Ausgangslage realistisch einzuschätzen.


Erläuterung der Risikobewertung

Die folgenden BMI-Kategorien (nach WHO) sind maßgeblich für die Einschätzung Ihres Antrages. **Werte außerhalb des Normalbereichs** können zu **Risikozuschlägen** in der BU- oder Krankenversicherung führen.

Klassifikation BMI-Wert Relevanz für Versicherungen
**Untergewicht** < 18.5 Kann auf Vorerkrankungen hindeuten (Prüfung erforderlich).
**Normalgewicht** 18.5 – 24.9 **Idealer Bereich** – meist keine BMI-bedingten Zuschläge.
**Präadipositas (Übergewicht)** 25.0 – 29.9 Oft Nachfragen; leichte Zuschläge oder Ausschlüsse möglich.
**Adipositas Grad I - III** ≥ 30.0 Erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen. **Risikozuschläge** sind wahrscheinlich, ggf. Ablehnung (je nach Grad).

🧐 Der Body-Mass-Index (BMI) in der Risikoprüfung

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine international standardisierte Kennzahl, die das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße setzt. Obwohl der BMI nur ein erster Anhaltspunkt ist und die individuelle Körperzusammensetzung (Muskel-Fett-Verhältnis) nicht berücksichtigt, dient er Versicherungsgesellschaften als zentrales, unkompliziert messbares Kriterium zur statistischen Einschätzung von Gesundheitsrisiken.

Funktion und Anwendung des BMI-Rechners

Nach der Berechnung wird Ihr Wert nach den Kategorien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingestuft. Dies dient der sofortigen Visualisierung Ihrer aktuellen gesundheitlichen Ausgangslage, bevor Sie eine Gesundheitsfrage in einem Versicherungsantrag beantworten.

Die Relevanz des BMI für die Risikovoranfrage

Bei der Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder einer privaten Krankenversicherung (PKV) führen Versicherer eine umfassende Risikoprüfung durch. Der BMI spielt hier eine entscheidende Rolle:

  1. Indikator für Folgeerkrankungen: Abweichungen vom Normalgewicht – sowohl starkes Untergewicht (BMI < 18.5) als auch Übergewicht (BMI > 25) – sind statistisch mit einem erhöhten Risiko für bestimmte chronische Erkrankungen assoziiert (z. B. Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes Typ 2 oder Gelenkbeschwerden).

  2. Prüfung der Annahmerichtlinien: Jeder Versicherer definiert BMI-Grenzen, innerhalb derer ein Antrag ohne weitere Zuschläge angenommen wird (meistens 18.5 bis ca. 30.0).

  3. Konsequenzen bei Abweichung:

    • Leichte Abweichung: Führt oft zu Nachfragen und zusätzlichen ärztlichen Berichten.

    • Starke Abweichung (Adipositas Grad I, II oder III): Kann zu einem Risikozuschlag (Mehrprämie) führen, da das statistische Risiko eines Leistungsfalles als erhöht eingestuft wird.

    • Extreme Werte: Können je nach Anbieter und individueller Krankengeschichte auch zur Ablehnung des Antrags führen.

Fazit für Ihre Vorsorge

Durch die frühzeitige Berechnung Ihres BMI erhalten Sie eine realistische Einschätzung Ihres Risikostatus. Dies ermöglicht es Ihrem Versicherungsmakler, eine gezielte, anonyme Risikovoranfrage bei den passenden Versicherern zu stellen. Nur so können Sie böse Überraschungen wie hohe Zuschläge oder Ablehnungen vermeiden und den besten Vertrag für Ihre Situation finden.

Foto Jan Pohl
Jan Pohl Versicherungsmakler -Fachwirt für Finanzberatung IHK

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